Friedrich Lips

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 Freitag, 24.November 2017 14:01 

Et Expecto

J.S. Bach-F. Busoni(1866-1924) Chaconne 13:13
J.S. Bach (1685-1750) Präludium und Fuge a-moll 8:52
Toccata und Fuge d-moll, BMV 565 8:49
Ich ruf' zu Dir, Herr Jesu Christ, BWV 639 3:25
Wl. Solotarjow Kloster von Ferapont 4:08
S. Gubaidulina Sonate für Bajan in 5 Sätzen 16:56
Gesamtspielzeit 55:23


J.S. Bachs geniale "Chaconne" ist das Finale der Partita Nr 2 in d-moll für Violine Solo. Im Konzertsaal wurde die Chaconne bekannt in der Transkription für Klavier von F. Busoni. Die Bearbeitung der Chaconne für Bajan basiert auf der Klavier-transkription unter Berücksichtigung des Originalstils und der Spezifika des Bajans. Die Orgelwerke des großen deutschen Kantors sind ein nicht wegzudenkender Bestandteil des heutigen Repertoires der Bajanisten. Diese Werke , die Jahrhunderte überlebt haben, werden heute empfunden als ein mit Liebe und Hochachtung dem Menschen gegenüber erfülltes Werk des großen Künstlers über Welt und Dasein.

Präludium und Fuge a-moll und Toccata und Fuge d-moll gehören zu den Höhepunkten im Orgelwerk J.S. Bachs. Im 20. Jahrhundert erlangen diese Werke neues schöpferisches Leben auf dem jüngsten zeitgenössischen Instrument - dem Bajan.

Wl. Solotarjows "Kloster von Ferapont" ist unter dem Eindruck eines Besuchs des Komponisten in dem Kloster im Norden Rußlands geschrieben, welches durch das berühmte Fresko des russischen Ikonenmalers Dionisij bekannt ist.

S. Gubaidulina ist eine bedeutende Komponistin im Rußland des 20. Jahrhunderts. Sie ist Autorin zahlreicher Werke für Sinfonieorchester, Kammer- und Vokalmusik. In den 80er-Jahren erlangte das Schaffen S. Gubaidulinas Weltgeltung. Für Bajan schrieb sie "De profundis" ( 1978 ),Partita für Bajan, Violoncello und Streicher "Sieben Worte" ( 1982 ) ,"Et exspecto" - Sonate in 5 Sätzen ( 1986 ) und "Silenzio" für Bajan,Violine und Violoncello ( 1992 ).

"Et exspecto" bezieht sich auf die zweite Erscheinung Christi.Im Mittelpunkt der Sonate steht der Konflikt zwischen zwei Klangsphären.Dem reinen und klaren Choral werden klangvolle Cluster gegebübergestellt.Das Thema des Chorals, bald klar, bald geheimnisvoll und mystisch, bald feierlich , kommt in allen Sätzen vor, außer im Finale. In der Kulmination des 4. Satzes fühlt sich der Choral scheinbar bestärkt auf seinem leidvoll-majestätischen Weg, aber die anfangs harmonisch einfachen Akkorde gemeinsam mit den unmerklich aufstrebenden Figurationen erhalten allmählich eine dissonante Struktur, und diese Mutation führt zu grandiosen Clustern über den ganzen Umfang des Instrumentes. Eine große Rolle kommt in der Sonate dem Geräusch des Luftknopfs zu, der das Heulen des Windes darstellt. Dieser klangliche Effekt, der im Finale gleichsam Lautgestalt erhält,schafft das Bild eines winterlichen Schneesturms... und ruft gewissermaßen eine Assoziation mit der b-moll Sonate von F. Chopin hervor.
  Letztes Update der angezeigten Seite: 30.April 2009, 22:07 

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