Friedrich Lips

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 Montag, 20.November 2017 08:47 

De Profundis

I. Albeniz (1860-1909) Cordoba 4:36
Asturias 4:50
E. Lecuona (1896-1963) Malaguena 3:37
E. Granados (1867-1916) Spanischer Tanz Nr. 5 3:46
H. Villa-Lobos (1887-1959) Tanz des weißen Indianers 3:41
A. Piazzolla (1921-1992) Sentido unico 3:11
R. Schedrin (* 1932) Basso ostinato 3:47
Humoresque, Humoreske 2:08
Im Stile von Albeniz 3:22
Jungferntanz aus dem Ballett "Seepferdchen" 2:04
Quadrille aus der Oper "Nicht nur Liebe" 4:37
S. Gubaidulina (* 1931) De profundis 11:02
Gesamtspielzeit 50:41


Die Werke der Spanier I. Albeniz und E. Granados,des Kubaners E. Lecuona und des Brasilianers H. Villa-Lobos sind wohlbekannt in der Fassung für Klavier,Gitarre oder auch Sifonieorchester. Im vorliegenden Fall sind diese Werke in der Transkription von F. Lips für Bajan aufgenommen. Die bezaubernde Miniatur des argentinischen Komponisten A. Piazzolla führt uns in die unvergängliche Welt des Tangos.Im Original ist der Tango für Bandoneon geschrieben,das Solo und im Ensemble mit anderen Instrumenten sowie mit Orchester gespielt wird.

Bandoneon wird hauptsächlich im Genre des Tango verwendet. Charakteristisch für den Bandoneonisten sind Improvisation, Gefühl für Spontaneität sowie totales Einfühlungsvermögen.Jedes Motiv, jede Intonation wird nicht einfach ausgeführt, sondern in der Zeit durchlebt. Die ungewöhnlich exakte Finger- und Balg-artikulation trägt zur bildhaften Darstellung des Tangos bei. Man sagt, wenn man sich alle Tangos Argentiniens anhört, dann kann man sich eine Vorstellung über die Geschichte dieses Landes machen, denn auf jedes beliebige Ereignis,auch politischen Charakters, reagieren die Komponisten mit einem weiteren Tango. In den letzten Jahren hat die Darstellungskunst der Bandoneonisten eine immer größere Zahl von Anhängern in den europäischen Ländern erobert.

Die Werke von R. Schedrin, eines der bedeutendsten modernen Komponisten Rußlands, zeichnen sich durch großen Klangkolorit und viel Humor aus.

S. Gubaidulina ist eine bedeutende Komponistin im Rußland des 20. Jahrhunderts. Sie ist Autorin zahlreicher Werke für Sinfonieorchester,Kammer- und Vokalmusik. In den 80-er Jahren erlangte das Schaffen S. Gubaidulinas Weltgeltung. Für Bajan schrieb sie "De profundis" ( 1978 ) ,Partita für Bajan, Violoncello und Streicher "Sieben Worte" ( 1982 ) , "Et exspecto" - Sonate in 5 Sätzen ( 1986 ) und "Silenzio" für Bajan,Violine und Violoncello ( 1992 ).

Die Idee für "De profundis " entspringt dem bekannten religiösen Psalm "Aus Tiefen steige ich , Herr , zu dir". Nicht nur in jeder Episode,sondern im gesamten Werk läßt sich vom Anfang bis zum Ende ein Streben der musikalischen Faktur vom unteren in den oberen Klangbereich verfolgen.Wie es bei Gubaidulina oft vorkommt, werden dem reinen und klaren Choral Clusterharmonien gegenübergestellt. Vom künstlerischen Standpunkt wurde dieses Werk zu einem Ereignis, nicht nur in der Bajanmusik.
  Letztes Update der angezeigten Seite: 30.April 2009, 22:07 

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