Friedrich Lips

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 Freitag, 24.November 2017 14:00 

DIEU PARMI NOUS

C. Franck (1822-1890) Choral a.-moll 11:46
F. Couperin (1668-1733) Das Schilfrohr 5:52
Die Schnitter 2:10
J.Ph. Rameau (1683-1764) Vogelgezwitscher 2:32
Die Henne 3:27
L.C. Daquin (1694-1772) Kuckuck 1:43
O. Messiaen (1908-1992) "Dieu parmi nous"
Medidation Nr 9 aus dem Zyklus
"La Nativité du Seigneur"
7:13
K. Wolkow (* 1943) Sonate Nr 2 10:22
W. Solotarjow (1942-1975) Spanische Rhapsodie 12:03
Gesamtspielzeit 57:08


C. Franck ist einer der wenigen Orgelkomponisten, die in einem Atemzug mit Johann Sebastian Bach genannt werden können. Die im Jahre 1890 entstandenen "Trois Chorals" stellen eine Huldigung Francks an Bach dar. Der dritte "Choral" in a-moll ist ein Werk in drei Sätzen und wird von einem Prélude eingeleitet, der kontrastierende Mittelsatz ist ein Lied, ein Adagio in A-Dur. Die Stimmung des Eröffnungssatzes kehrt im Schlußsatz zurück, der Elemente aller vorigen Sätze aufnimmt und in A-Dur schließt.

Die Musik für Clavecin der französischen Komponisten Ende des 17. Jahrhunderts gehört zu den originellsten Seiten der europäischen Kultur. In den Miniaturen von F. Couperin, J.Ph. Rameau und L.C. Daquin wird das Leben des galanten Jahrhunderts sehr anschaulich dargestellt. Hier findet sich eine ganze Galerie menschlicher Porträts, von Landschaftsskizzen und Szenen des Alltags. Besonderen Reiz erlangen diese Werke in der Interpretation auf dem Bajan.

O. Messiaen gehört zu den bedeutendsten französischen Komponisten des 20. Jahrhunderts. Einen besonderen Platz in seinem Schaffen nehmen die Orgelwerke ein. Als tief religiöser Mensch reflektiert er in seinen Werken über Leben und Tod, Gott und die Ewigkeit. Die neun weihnachtlichen Medidationen "La Nativité du Seigneur" ("Die Geburt Christi") gehören heute zum Repertoire der internationalen Orgelvirtuosen, und Teile daraus werden mehr und mehr als Bestandteil der gottesdienstlichen Liturgie verwendet. Ihr theologischer Horizont ist von erstaunlicher Weite. Die Medidation Nr 9 "Dieu parmi nous" ("Gott unter uns") ist der feierliche Höhepunkt des Zyklus.

K. Wolkow schrieb seine zweite Sonate 1980 zum 600jährigen Jubiläum der Schlacht von Kulikow auf Anregung von Friedrich Lips. Die Auseinandersetzung zwischen Russen und Tartaren wird darin durch entsprechende Motive dargestellt. Wie bei Wolkow üblich, verwendet er in dem zweisätzigen Werk alte russische Lieder. Zuerst dominieren orthodoxe Kirchenlieder, im zweiten Teil erklingen Tartarenweisen, bis zum Schluß Ruhe und Friede einkehrt. Nach dieser für die Geschichte Rußlands so wichtigen Schlacht konnte das Land endlich geeint werden.

Die spanische Musik erregte immer schon die Aufmerksamkeit russischer Komponisten wie zum Beispiel M. Glinka, N. Rimskij-Korsakow oder P.I. Tschaikowskij. In seiner "Ispaniada" zeichnet uns Wl. Solotarjow mit herrlichen klangvollen Melodien und abwechslungsreichen rhythmischen Effekten verschiedene Bilder Spaniens, wie sie der Vorstellungswelt eines Russen entsprechen.
  Letztes Update der angezeigten Seite: 30.April 2009, 22:07 

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