Friedrich Lips

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 Montag, 20.November 2017 08:48 

Also sprach Zarathustra

W. Solotarjow (1942-1975) Sonate Nr 3 (1972)
Maestoso - Allegro moderato -
Largo - Allegro vivace con anima
21:58
A. Larin (* 1955) Drei Stücke (1993)
Reflexion/Dialog/Jägergeschichte
5:34
K. Wolkow (* 1943) Sonate Nr 1 (1976) 9:42
E. Derbenko (* 1949) Toccata (1986) 4:57
S. Berinsky (* 1946) Also sprach Zarathustra (1990)
Partita in 4 Sätzen:
Kadenz-Tanz-Choral-Wiegenlied
14:51
Gesamtspielzeit 57:02
Mit Ausnahme der "Drei Stücke" von Aleksandr Larin sind sämtliche Werke dieser CD Friedrich Lips gewidmet.


Die Sonate Nr 3 von Wladislaw Solotarjow stellt den originellen Höhepunkt in der Verwirklichung der dramatischen Bilder im Bajanwerk des Komponisten dar. Im Mittelpunkt der Sonate stehen die Tragödie, der Kampf gegen die bösen und finsteren Mächte sowie die Bestätigung von reiner Schönheit und hellen Harmonien.

Die "Drei Stücke" von Aleksandr Larin sind das erste Werk für Bajan des Moskauer Komponisten, der auf dem Gebiet der Kammer-, Orchester- und Chormusik arbeitet. Jedes Stück hat einen klaren Inhalt, und obwohl alle auch für sich alleine stehen können, folgen sie von ihrer Stimmung her doch einer gemeinsamen Linie und bilden so einen kleinen Zyklus.

Kirill Wolkow greift in seinem Schaffen auf die Tiefe der russischen Folklore zurück und verwendet in seinen Werken oft orthodoxe Gesänge, Weinen und Klagen. Er gehört als Komponist zur "neuen Welle der Folklore", für die das alte Volksgut eine belebende Quelle für ihre modernen musikalischen Ideen ist. Das Problem der Formgebung ist in der Sonate Nr 1 auf ungewöhnliche Art gelöst. Die Sonatenform ist gleichsam auf die vier Sätze aufgeteilt: 1. Satz - Exposition der Grundthemen, 2. Satz - Durchführung, 3. Satz - Episode der Durchführung, 4. Satz - Reprise.

Die "Toccata" von Jewgeni Derbenko war Pflichtstück des Dritten Allrussischen Wettbewerbs in Nischni Nowgorod im Jahre 1989.

Die Partita "Also sprach Zarathustra" von Sergei Berinski basiert auf dem bekannten Zitat des bedeutenden Philosophen Friedrich Nietzsche. Berühmt ist auch das symphonische Gedicht von Richard Strauss gleichen Namens. Episoden des 1. Satzes von großer emotionaler Kraft gehen in einen Tanz aggressiven, ja "wilden" Charakters über. Es scheint, die ganze Natur weint und lacht mit sarkastischer Mimik, und die Ausschweifung hat kein Ende. Der 3. Satz (Choral) stellt den Aufbruch in eine transzendente Welt dar. Die Musik bewegt sich fast nicht, sie ist kaum spürbar, irreell. Der 4. Satz, ein Wiegenlied, ist in Bild und Intonation den Vokalwerken Gustav Mahlers ähnlich. Tief symbolisch ist die Medidation über Leben, das menschliche Dasein und Tod das menschliche Dasein- diese wichtigen philosophischen Begriffe - über der Wiege des Kindes, das noch alles vor sich hat... Mehrmals verwendet der Komponist in dem einen oder anderen Bild das bekannte mittelalterliche Thema böser und finsterer Kräfte "Dies irae".
  Letztes Update der angezeigten Seite: 30.April 2009, 22:07 

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