Friedrich Lips

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 Montag, 20.November 2017 08:42 

Partita

W. A. Mozart (1756-1791) Adagio für ein Orgelwerk in einer Uhr, f-moll, KV 594 9:38
D. Scarlatti (1685-1757) Sonate c-moll, L 352, K11
Sonate F-Dur, L 474, K 107
Sonate E-Dur, L21, K 162
3:39
4:01
5:47
A. Repnikow (* 1932) Kindersuite Nr 2 "Souvenirs"
Vorspiel - Hase Trommler - Harmonikaspieler - Musik-Schatulle - Palech-Schatulle - Matrjoschka-Puppen - Finale
7:29
W. Solotarjow (1942-1975) Partita
Allegro - Grave - Andantino - Presto
13:32
W. Solotarjow (1942-1975) Sonate Nr. 2
Allegro ingenuo - Adagio tranquillo molto - Vivacissimo con spirito
11:47
Gesamtspielzeit 57:25


In seinen letzten Lebensjahren komponierte W. A. Mozart zwei Fantasien für eine kleine mechanische Orgel, für eine Orgel in einer Uhr. Das Adagio und Allegro für ein Orgelwerk in einer Uhr, Fantasie Nr 1, f-moll, KV 594 ist 1790 geschrieben.

Die Sonaten von D. Scarlatti stellen eine wesentliche Bereicherung des pädagogischen und des Konzertrepertoires für Bajanisten dar.

Mit seinem Bajanzyklus "Souvenirs" setzt A. Repnikow die Tradition der Werke für Kinder und die Jugend eines R. Schumann, P.I. Tschaikowskij, S. Prokofjew, aber auch eines N. Tschaikin, K. Mjaskow oder Wl. Solotarjow fort. Jedem Stück des Zyklus liegt eine einprägsame Melodie zugrunde, stilisiert durch die russische Folklore. Das Bild jedes Satzes der Suite ist eng mit dem Titel verbunden.

In Wl. Solotarjows "Sonate Nr 2" vereinigen sich Stilmerkmale der klassischen und der Volksmusik harmonisch mit jenen der Avant-garde. Ungewöhnliche Leichtigkeit, Eleganz und Plastizität der Form rufen Assoziationen zur Wiener Klassik hervor (im Manuskript hatte die Sonate übrigens den Untertitel "Kindersymphonie im Geiste Haydns"). Von der Thematik und der Tonsprache her ist jedoch ein klarer Zusammenhang mit der russischen Volksmusik erkennbar. Der Sonate liegt die klassische Sonatenform zugrunde: 1. Satz - Allegro, 2. Satz - durchgeistigte, erhabene Lyrik in einer einfachen dreiteiligen Form mit Einleitung und Schluss, 3. Satz - dreiteiliges Rondo. Auf Anregung von Friedrich Lips, der diese Sonate uraufgeführt hat, wurde im Finale erstmals in der Bajanliteratur die Balgmethode "Ricochet" verwendet, die der Komponist begeistert übernahm.

Die Partita gehört zu den populärsten Werken Solotarjows. Der Komponist inspirierte sich an der alten Form der Partita, ergänzte sie mit neuen Inhalten und verzichtete auf die traditionellen Tanzsätze. Die Partita zeichnet sich durch eine klare moderne Tonsprache aus, in der sowohl traditionell russische als auch neueste Stilmerkmale der zeitgenössischen Musik verwendet werden. Alle vier Sätze sind durch eine gemeinsame Idee verbunden, was dem ganzen Werk eine erstaunliche Ganzheit verleiht. Der künstlerische Inhalt der Partita zeigt sich im Konflikt zwischen Gut und Böse, wobei die einander widerstrebenden Kräfte so klar und unverhüllt gezeigt werden, dass die Emotionalität der Musik zeitweilig bis zum Äußersten gesteigert wird. Erstmals in der Bajanliteratur vermittelt der Komponist im zweiten Satz das Bild vom Leid durch einen Trauermarsch.
  Letztes Update der angezeigten Seite: 30.April 2009, 22:07 

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