Friedrich Lips

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 Freitag, 24.November 2017 14:04 
News erstellt am 23.9.2002

Internationales Akkordeonfestival Tianjin


Nach den erfolgreichen Meisterklassen in den beiden letzten Jahren veran-staltete das Konservatorium Tianjin erstmals ein internationales Akkordeon-festival, das erst durch die tatkräftige Unterstützung der Sponsoren (die italienischen Akkordeonfabriken BUGARI, PIGINI und ZERO SETTE, die Fabrik für Musik-instrumente in Tianjin, das Beijing Jiangjie Culture and Arts Center, Tianjin YinYuan of Musical Instrument Co. sowie TianYin Musical Instrument Co.) möglich wurde. Die Professoren Wang Yuping und Wang Shusheng zusammen mit Cao Xiao-Qing (zur Zeit an der Hochschule für Musik und Theater in Hannover tätig) haben die neue Akkordeonpädagogik in den 90er Jahren erfolgreich in China eingeführt und in kürzester Zeit damit beachtliche Erfolge erzielt. Akkordeonisten aus China machen bei internationalen Wettbewerben wie in Klingenthal oder Castelfidardo hervor-ragende Figur.
Der Wettbewerb, der durch die Teilnahme von Kandidaten aus Deutschland, Litauen, Kasachstan, Kroatien und Russland internationales Flair erhielt, war in vier Solokategorien (über 200 Teilnehmer!) sowie Ensembles und Orchester ausge-schrieben und stellte das hohe Niveau chinesischer Akkordeonisten unter Beweis. Den 1. Preis in der höchsten Kategorie erspielte sich der Russe Kirill Schtybin (aus der Klasse von Friedrich Lips an der Moskauer Gnessin-Akademie) vor dem Chinesen Liu Dong sowie Alexander Matrosov aus St. Petersburg. Die Orchester-wertung ging an das Orchester aus Xin Jiang vor jenen aus Beijing und Ling Xia. Der internationalen Jury gehörten neben den chinesischen Juroren auch Elsbeth Moser (Schweiz), Claudio Jacomucci (Italien), Friedrich Lips, Oleg Scharow (Russland) sowie Herbert Scheibenreif (Österreich) an.
Oleg Scharow eröffnete den Reigen der drei abendlichen Solokonzerte mit einem Programm von klassischen Bearbeitungen, Originalliteratur und wirkungs-vollen Kostproben der gehobenen Unterhaltungsmusik. Claudio Jacomucci zeigte die große Bandbreite seines musikalischen Schaffens beginnend mit der Avant-garde (G. Kurtag) über die raffinierte musikalische Collage John Zorn’s (Road Runner) bis hin zu beeindruckenden Tango-Arrangements. Sergei Osokin (Gewinner des heurigen Wettbewerbs in Klingenthal) bewies in seinem Programm von Scarlatti über Schnittke bis Galliano und Piazzolla, dass er bereits in jungen Jahren zu großer musikalischer Reife gelangt ist und ein großes Versprechen für die Zukunft darstellt.
Friedrich Lips stellte in seinem Seminar die „Sechs Kindersuiten“ von Wladislaw Solotarjow vor, Oleg Scharow zeigte in seiner Meisterklasse Interpretationen der zeitgenössischen Akkordeonliteratur, Claudio Jacomucci sprach über die „Alexander-Technik“ und Elsbeth Moser gab eine Einführung in das Schaffen der Komponistin Sofia Gubaidulina (inzwischen bereits sieben Werke für Bajan!).
In Zukunft soll das internationale Akkordeonfestival Tianjin alle zwei Jahre stattfinden (alternierend zu Meisterklassen in den Zwischenjahren) und somit ein fester Bestandteil des internationalen Akkordeonkalenders werden.
  Letztes Update der angezeigten Seite: 30.April 2009, 22:09 

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