Friedrich Lips

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 Montag, 20.November 2017 08:43 

14. Internationales Festival "Bajan und Bajanisten" in Moskau

Vom 17. bis 21. Dezember 2003 fand in Moskau das 14. Internationale Festival "Bajan und Bajanisten" statt. Das Eröffnungskonzert war den erfolgreichen russischen Teilnehmern bei nationalen und internationalen Wettbewerben gewidmet: M. Vlasova, K. Ischenko, S. Osokin, M. Burlakov, N. Sivchuk, A. Peresidly, P. Mangasarjan, K. Stybin sowie dem Quartett "Ekspromt": M. Drokov (Bajan), A. Tshujkov (Domra), D. Shukov (Kontrabass), J. Michailovski (Flöte).

Es gehört zur Tradition dieses Festivals, "runde" Geburtstage feierlich mit Konzerten zu begehen. Dieses Jahr traf dies auf Sergej Grintschenko (Kiew), Volkskünstler der Ukraine, sowie Viktor Romanko (Jekaterinburg) zu, Verdienter Künstler Russlands, die beide ihren 50. Geburtstag feierten. Sie boten dem Publikum abwechslungsreiche Programme verschiedenster Stilrichtungen und wurden dafür mit viel Beifall bedacht. Besonders beeindruckend war dabei Romankos Fähigkeit, auf der Bühne spontan über Themen frei zu improvisieren, die ihm Zuhörer unmittelbar vorgegeben haben.

Auch die Kammermusik, in der Vergangenheit in Russland eher vernachlässigt, nahm bei diesem Festival einen breiten Platz ein. Jurij Gurjewitsch (Bajan) und die Cellistin Olga Galotschkina (Duo "Ars - Mobile") glänzten ebenso wie das Duo "Cadence" - Iwan Jergiev (Bajan) und Elena Jergieva (Violine) - mit Originalwerken, Transkriptionen sowie Variationen über Themen russischer Volksweisen.

Ehrengast des Festivals war heuer der Komponist Prof. Viktor Wlassow aus Odessa, dem der Bajanist Vladimir Mursa, Verdienter Künstler der Ukraine, einen Großteil seines Programms widmete. Vlassovs Suite "Gulag", sein "Telefongespräch" oder seine Jazzarrangements sind inzwischen fester Bestandteil des Bajan-repertoires.

Im kleinen Saal der Russischen Gnessin Musikakademie hielt Prof. Friedrich Lips ein Workshop über Sofia Gubaidulinas neues Konzert für Bajan und großes Symphonie-Orchester "Im Zeichen des Skorpions" (Variationen über sechs Hexakkorde), das er im letzten Oktober in Stockholm mit dem Schwedischen Radio-Symphonie-Orchester unter dem österreichischen Dirigenten Manfred Honeck sehr erfolgreich uraufgeführt hatte.

Es ist inzwischen zur Tradition des Festivals geworden, internationale Akkordeonsolisten nach Moskau einzuladen. In diesem Jahr kam Marcel Azzola (Frankreich) zusammen mit seiner Pianistin Lina Bossatti und erntete mit seinen Arrangements über französische Chansons beim nicht nur am Schlusstag zahlreich erschienenen Publikum wahre Beifallsstürme. Da konnte das österreichische Quartett "Dobrek Bistro" (Krzysztof Dobrek, Akkordeon; Alioza Biz, Violine; Achim Tang, Kontrabass; Peter Rosmanith, Percussion) natürlich nicht nachstehen und verzauberte mit seiner Musik das Publikum auf seine Art. Musette, latein-amerikanische Formen wie Salsa, Tango und Bossa Nova, Jazz, Gypsy Swing, klassische Einflüsse, die Musik des Balkans und Orients, der Roma und Juden Osteuropas sowie slawische Volksmusik sind die Zutaten dieser Stilmelange.

Die "Russian Silver Disc", eine Auszeichnung für besondere künstlerische Leistungen auf dem Bajan, wurde heuer an Marcel Azzola, Sergej Grintschenko, Viktor Romanko und Viktor Vlassov vergeben.

  Letztes Update der angezeigten Seite: 30.April 2009, 22:09 

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