Friedrich Lips

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 Donnerstag, 27.April 2017 22:39 
19

19. Internationales Festival "Bajan und Bajanisten" in Moskau

Unter Patronanz des russischen Ministeriums für Kultur und Kinematographie, der russische Gnessin-Musikakademie sowie des Friedrich Lips-Fonds fand in der Zeit vom 5.-9. Dezember 2007 bereits zum 19. Mal das traditionelle Internationale Festival "Bajan und Bajanisten" im Konzertsaal der russischen Gnessin-Musikakademie in Moskau statt.

Es gehört zu den Traditionen des Festivals, an besondere Meilensteine in der Geschichte des Bajans zu erinnern. In diesem Jahr jährte sich die erstmalige Konstruktion des russischen Bajan zum 100. Mal, außerdem feierte mit J.Wolkowitsch jener Meister seinen 80. Geburtstag, der die Entwicklung des Instruments entscheidend mitgeprägt hat. 1907 schuf P.Sterligow jenes Instrument, das sich grundlegend von allen bis dorthin existierenden Harmonikas („Garmoschkas“) unterscheiden sollte, und das er nach dem alten russischen Sänger Bojan „Bajan“ nannte: 55 Knöpfe in der vierreihigen rechten, 72 in der linken Klaviatur. In der Folge baute Sterligow 1929 den ersten Bajan mit Einzeltönen. Es ist das große Verdienst von J.Wolkowitsch, die Qualität des Bajans weiter perfektioniert zu haben, um so die Voraussetzungen für das moderne professionelle Spiel zu schaffen. Er konstruierte 1962 das erste Serienmodell mit Tonkammer „Solist“, 1967 „Konzert“ und 1969/1970 den drei- und vierstimmigen „Jupiter“. Durch die gewissenhafte Arbeit der russischen Meister erlangte der „Jupiter“ seine weltweite Reputation und wurde zum Standard für professionelle Ausbildung sowie künstlerische Interpretation. Heutzutage arbeiten die besten russischen Meister unter der Leitung von S.M.Baranow an weiteren Verbesserungen des Instruments. Auf dem „Jupiter“ spielen viele bekannte Musiker wie J.Wostrjelow, M.Väyrynen, M.Bonnay, J.Sidorow, A.Sevastian, Ch.Bonnay, E.Moser, O.Scharow, A.L.Castaño, O.Murray, S.Najko.

Der 1.Teil des  Eröffnungskonzert wurde vom Akkordeonorchester des Schnittke-Musik-College „Vivat, Akkordeon!“ (Dirigent: Valentina Bobischewa) sowie dem Kammerorchester der Gnessin Musikakademie (Dirigent: Timur Mynbajew) gestaltet. Solisten waren der Pianist Swjatoslaw Lips (E. Podgaits: „Rondo“ für Klavier und Orchester) sowie der Bajanist Volkskünstler Friedrich Lips (A. Piazzolla: „Aconcagua“, Konzert für Bandoneon und Kammerorchester). Laureaten internationaler Wettbewerbe 2007 brillierten nach der Pause: D.Eliasson, J.Puriz, D.Stadnjuk, I.Salachow, S.Schmelkow (Bajan) mit der Flötistin O.Somanowskaja.

            Die folgenden drei Abende standen im Zeichen von Bajankünstlern aus verschiedenen Ländern: S.Najko, J.Schischkin, O.Scharow (Russland), M.Bonnay (Frankreich) sowie A.L.Castaño (Spanien), ergänzt durch das Trio „Ars mobile“ (J.Gurewitsch, Bajan; A.Groschew, Flöte; N.Telminowa, Violoncello) aus Nischnij Nowgorod. Alle Interpreten brachten die verschiedenen Facetten des Jupiter-Bajans auf ihre Weise zur Geltung.

            Das Gala-Konzert brachte mit dem Auftritt von S.Hussong (Deutschland) ein absolutes musikalisches Highlight. Der musikalische Bogen spannte sich da von einem traditionellen Gagaku aus dem Japan des 10. Jahrhunderts bis in die musikalische Gegenwart eines J.Cage oder einer A.Hoelszky. Mit V.Osipow (Konzertino und Xylophon), virtous auf dem Klavíer begleitet von S.Lips, sowie der Gruppe „Belij Den“ (Weißer Tag) klang das Konzert beschwingt aus.

Entsprechend der Tradition (seit 1993) wurde die "SILVER DISK“ an die Akkordeonisten/Bajanisten S.Hussong, J.Schischkin, V.Galkin, S.Najko sowie an die Meister V.Vassiliev, A.Tschernow und S.Kaschinzew für besondere Verdienste um die Bajankunst verliehen. Während des Festivals fanden im Foyer des Konzertsaals der russischen Gnessin- Musikakdemie Ausstellungen von Noten und Tonträgern sowie Vorführungen von Musikinstrumenten statt.

 

  Letztes Update der angezeigten Seite: 30.April 2009, 22:09 

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